TOPMAN searches and finds: nothing special. —

Hey dear fashionable people,

before I bother you with the FashionWeek stuff any longer, I have to give you some quite fresh news, that lie at my heart so much, that I decided to give this post to my beloved German readers (and to all whom it may concern) in my mother tongue, too, right below.

The UK based brand TOPMAN, that is known for its reputation in style and influence on fashion, declared approximately a month ago the open season on the so called title of „first fashion ambassador“ for Germany, more precisely for Hamburg and Berlin. The job seemed easy: parties, fashion events and a cooperation, containing a little bit of blogging (all for a little bit of cash of course, but who cares, this is all about the fun, isn’t it?).
The crucial role for decision and the following mentoring was given to no less than the team of the most famous German men’s fashion blog dandydiary.de (please pronounce dot de, it’s more sophisticated and later you’ll know why) and furthermore a quite charming actor (or better: multi-genius) Franz Alexander Dinda (for his highly renowned work in film, check IMDB here), but whose link to fashion isn’t quite obvious.
Presumably tons of applications and over 600 Facebook-likes later, the winners were announced: a quite staid looking young man named Alexander for Berlin and for Hamburg: a certain Stefan.
Regretfully I have to state, that his missing sense of style — which he describes himself in an interview as „in no case subtle, but definitely not freaked out a.s.o.“ (what kinda statement is that? Just no innovation!) — could not even be amended by his hint (that I firmly agree) to wear cool shoes for any application for any job in fashion business.
The combination of the speech impediment with the too overacted poofy attitude and a straw hat and a suspicious tank top worn for his first (iPhone-)camera interview (announced as „honest and profound“ — really?) unfortunately approve my unequivocally judgement of a lack in a suitable representing ability.
At least he will be taught in mannerly behavior (a potentially hard challenge for the mentors probably).
Too bad, TOPMAN! If you have given a fair chance to fresh, genuine and courageous people, instead of self-proclaimed fashion fairies, that have been formerly known from certain cliques, this campaign might have become really successful.


Jakob

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Hey liebe gut gekleidete Leute,

bevor ich euch mit dem ganzen FashionWeek-Kram noch länger nerve, habe ich euch einige ziemlich frische Nachrichten mitzuteilen, die mir sogar so am Herzen liegen, dass ich diesen Text auch noch einmal in meiner Muttersprache für meine geneigten einheimischen Leser (und alle, die es etwas angehen mag) hier angehängt habe.
Die im Vereinigten Königreich beheimatete Marke TOPMAN, die für ihren guten Ruf in Stilfragen und ihren Einfluss in der Mode bekannt ist, eröffnete vor circa einem Monat die Jagd auf den so genannten Titel des „Fashion Ambassador“ (korrekt zu deutsch: „Mode-Botschafter“; Anm. d. Verf.) für Deutschland, genauer gesagt für Hamburg und Berlin. Der Job sieht einfach aus: Partys, Mode-Veranstaltungen und eine Kooperation, die ein bisschen Bloggen beinhaltet (das alles auch für eine kleine Bezahlung versteht sich, aber wen kümmert’s, hier geht’s ja um den Spaß selbstverständlich, oder?).
Die ausschlaggebende Rolle zur Entscheidung und als künftige Mentoren wurde hierbei niemand gerigerem als dem Team des beliebtesten deutschen Männermode-Blogs dandydiary.de (bitte „dot de“ aussprechen, nicht nur weil’s geiler klingt, sondern ihr erfahrt später noch warum), sowie dem recht charmant wirkenden Schauspieler (oder besser: Multi-Genie) Franz Alexander Dinda (für seine herausragenden filmischen Arbeiten, hier die IMDB-Seite) zu Teil, dessen Bezug konkret zur Mode jedoch nicht ganz offensichtlich ist.
Sicherlich unzählige Bewerbungen und über 600 Facebook-Likes später wurden die Gewinner gekürt: ein eher brav aussehender, junger Mann namens Alexander für Berlin, sowie für Hamburg: ein gewisser Stefan.
Unglücklicherweise muss ich hierzu konstatieren, das er seinen fehlenden Stil — welchen er selbst im Interview als „auf keinen Fall dezent, aber sicher nicht ‚ausgeflippt‘ usw.“ (Was für eine Aussage ist das bitte? Bloß keine Innovation!) beschreibt — kann er nicht einmal durch seinen guten Rat, bei Bewerbungen um Jobs im Mode-Bereich immer coole Schuhe zu tragen (welchem ich ausdrücklich zustimme) wieder aufwiegen.
Die Kombination des S-Sprachfehlers mit der etwas zu offensichtlich warmen Attitüde, sowie einem Strohhut und zweifelhaften Tanktop, die er bei seinem ersten (iPhone-)Kamera-Interview (als „ehrlich und tiefgründig“ angekündigt — ehrlich?) trug, bestätigen mich in meinem eindeutigen Urteil eines Mangels an angemessenem Repräsentationsvermögen.

Naja, wenigstens sollen ihm ja Manieren beigebracht werden, auch wenn das eine harte Aufgabe für die Mentoren darstellen könnte.
Schade, TOPMAN! Hätte man frischen, authentischen und mutigen Leuten, anstatt den selbsternannten Modeadligen, die man schon aus bekannten Cliquen kennt, eine reelle Chance gegeben, hätte aus dieser Kampagne wirklich etwas werden können!


Jakob

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